Stellungnahme des Landesverbandes der Musikschulen Baden-Württembergs e.V zur gegenwärtigen Debatte über die Zukunft der Musikhochschulen im Land

im Oktober 2013

Die Stellungnahme des Landesverbandes können Sie hier herunterladen.

Als Träger- und Fachverband der öffentlichen Musikschulen in Baden-Württemberg ist die Struktur der musikalischen Hochschulausbildung für den LvdM eine Frage von höchster bildungs- und arbeitsmarktpolitischer Bedeutung. Mit großer Aufmerksamkeit wurde deshalb die intensive und vielstimmige politische Debatte zu den im Sommer 2013 bekannt gewordenen Überlegungen des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg verfolgt, die Musikhochschullandschaft im Land in wesentlichen Punkten grundlegend zu verändern.

Mit der vorliegenden Stellungnahme hatte der Landesverband der Musikschulen Baden-Württembergs e.V. seine Positionen für eine Stärkung der Musikpädagogik im Land in die Diskussion eingebracht.

Zentrale Forderungen

  1. An allen fünf baden-württembergischen Musikhochschulen gehört Elementare Musikpädagogik/Rhythmik als grundständiger Studiengang (Bachelor-/Masterstudiengänge) zum Studienangebot.
  2. Alle fünf baden-württembergischen Musikhochschulen bieten die Möglichkeit des Studiums der Vokal- und Instrumentalpädagogik ─ mit Ausbildungskapazitäten und -strukturen, die eine künstlerische und musikalisch-pädagogische Exzellenz ermöglichen und zugleich die Studierenden optimal für eine musikpädagogische Tätigkeit qualifizieren.
  3. Die Zahl der Studienplätze an den Musikhochschulen in den musikalisch-pädagogischen Studiengängen wird bedarfsgerecht und vor allem in den Fachdisziplinen erhöht, in denen bereits gegenwärtig ein eklatanter Fachkräftemangel besteht.
  4. Alle baden-württembergischen Musikhochschulen erhalten die Möglichkeit zur starken Profilbildung im künstlerisch-praktischen und/oder musikalisch-pädagogischen Bereich.
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